Der MeinAlpenStrom Blog

Hier wird Nachhaltigkeit gelebt!

Vor kurzem hatten wir Gelegenheit einen unserer Vorzeigekunden zu besuchen, den Bio-Bauernhof der Familie Lanzer, oder wie er in der Gegend vermutlich auch bekannt ist: der Mötschlmeierhof.

Thomas und Barbara Lanzer sind seit Februar 2016 MeinAlpenStrom-Kunden. Ähnlich wie bei uns steckt auch hinter dem Bio-Bauernhof ein kleines Team, das mit Leidenschaft und Eifer bei der Sache ist. Wie der Name schon verrät, ist am Bio-Bauernhof der Lanzers alles Bio, da passt ein echter Ökostromanbieter wie MeinAlpenStrom einfach perfekt ins Konzept!

Seit über 250 Jahren ist der Hof in Besitz der Familie Lanzer. Viele Generationen haben hier schon gelebt und gewirtschaftet. Man ist spezialisiert auf den Getreideanbau und den Viehbetrieb zur Fleischerzeugung, alles wird selbst angebaut und verwertet und auch seit ein paar Jahren direkt im eigenen Hofladen an den Endkunden verkauft.

Es ist beeindruckend wie viel Liebe in die Errichtung und Erneuerung des Hofes gesteckt wurde. Im Hofladen möchte man am Liebsten gleich alles ausprobieren und mit nach Hause nehmen. Angefangen von den vielen selbst eingelegten Gemüsesorten in Gläsern (Marmeladen, Chutneys usw.!) bis zu selbst erzeugten Säften und natürlich frisch gebackenem Brot und frischem Gemüse. Einmal im Monat gibt es außerdem Fleischverkauf von frischem Mötschlmeierhof Kalbsfleisch! (sehr zu empfehlen!)

Um ein volles Sortiment anbieten zu können bietet der Hofladen auch Produkte von dritten Produzenten an. Alle Produkte, die nicht aus eigenem Anbau stammen, werden von ausgewählten Bio-Partnerbetrieben geliefert.

Nachhaltigkeit wird am Mötschlmeierhof groß geschrieben. Lebensmittel haben hier noch den Wert, den sie verdienen. Es ist kaum zu glauben, was für eine harte Arbeit hinter all diesen Hofarbeiten steckt. Vor allem, weil Barbara und Thomas Lanzer so entspannt und energiegeladen wirken und sich nicht anmerken lassen, dass sie bereits seit 4 Uhr früh auf den Beinen sind!

Das Bio-Gemüse, dass Kunden im Hofladen kaufen können, wird per Hand eingesetzt und geerntet. Natürlich verwendet ein Bio-Bauernhof keine Pestizide zur Unkraut und Schädlingsbekämpfung, das bedeutet somit sehr viel Handarbeit und zeitaufwändiges entfernen jeder einzelnen Schnecke!

Am wunderschönen Hof leben auch viele Tiere! Kühe, Schafe, Schweine, Hasen; alle mit viel Auslauf, frischer Luft und natürlicher Umgebung. Wir durften bei unserem Besuch auch den Stall für die kalten Wintermonate besichtigen, wurden den Schweinen vorgestellt und haben versucht die Schafe unterm schattigen Baum hervorzulocken. Letzteres leider vergeblich!

Ihr merkt, wir sind begeistert vom Mötschlmeierhof und der Art und Weise wie die liebe Familie Lanzer hier versucht den Bio und Ökogedanken voranzutreiben. Die Entscheidung zu MeinAlpenStrom war eine ganz bewusste! Als regionaler und ökologischer Anbieter lag eine Zusammenarbeit quasi auf der Hand.

„Wir legen so viel Wert auf Nachhaltigkeit, da haben wir natürlich auch nach echtem Ökostrom gesucht. Bei MeinAlpenStrom sehe ich sogar genau was passiert und wo der Strom produziert wird,“ erklärt uns Barbara.

Danke für die Zeit und das tolle Interview!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text & Fotos: Christian Steiner, Interview: Carla Bergner

Wir stellen Franz vor

„Es soll ein Miteinander geben und deswegen sehe ich das eigentlich als Idealfall, was hier gemacht wurde.“

Franz Strobl hat eine große Leidenschaft. Er ist begeisterter Fischer und Obmann des Fischereivereins Frohnleiten. Sein Ziel ist der Ausbau des Fischbestands in der Mur. Die Mission dabei ist klar: Für ihn geht’s um die Nachhaltigkeit und nicht um die Fischgröße am Teller oder in der Pfanne. Ein Hobby, das er als Ideologie bezeichnet, wofür er auch gerne sehr viel Zeit investiert. Bei ausgezeichnet zubereiteten Forellen und einem kühlen Bio-MeinAlpenStrom-Craftwerksbier, hab ich mit Franz Strobl geplaudert. Der Fischexperte spricht über seine Erfahrungen mit den MeinAlpenStrom-Kraftwerken, seine Meinung über die Fischaufstiegshilfen in Österreich und worauf er beim Stromanbieter Wert liegt.

Carla von MeinAlpenStrom: Herr Strobl, Sie sind ja schon seit einiger Zeit MeinAlpenStrom-Kunde, was war denn der Grund für Sie zu wechseln?

Franz Strobl: Der Grund zu wechseln war einfach Preispolitik… gegenüber dem früheren Stromanbieter. Meine Lebensgefährtin ist da sehr sesshaft oder wie soll ich sagen, will nicht wechseln. Und dann hab ich gesagt: „Du kannst nirgends mehr verdienen, als wenn wir da wechseln.“ Und dann haben wir das durchgeführt.

Carla: Sie haben eine relativ persönliche Beziehung zu MeinAlpenStrom, waren schon im Kraftwerk, laden uns zu Ihnen ein. Herzlichen Dank dafür nochmal. War das bei Ihrem vorigen Stromanbieter ähnlich? Hatten Sie diese Art von persönlichen Kontakt vorher auch?

Franz Strobl: Nein gar nicht.

Carla: Vorher hatten Sie also mit Ihrem Stromanbieter nicht so viel zu tun?

Franz Strobl: Naja, hat man schon. Als Fischereiberechtigter oder Pächter hat man auch mit dem Stromanbieter zu tun. Also normalerweise sollte man sich da ja was ausreden können, weil ich weiß wir als Fischereiverein haben die Mittel nicht, für zum Beispiel ein Gegengutachten. Bei der Energie Steiermark bin ich auf taube Ohren gestoßen, wenn ich was gebraucht hab, und ich hab nicht unverschämt angefragt. Ich bin der Meinung, dass man immer schauen muss, dass man eine gute persönliche Zusammenarbeit fördert.

Carla: Und das haben Sie jetzt mit MeinAlpenStrom?

Franz Strobl: Jetzt schon. Auf jeden Fall. Also jetzt mit MeinAlpenStrom ist das Vertrauen da, dass man sich das ausreden kann in einer gewissen Weise.

Carla: Und dass der Strom aus der Region kommt? War Ihnen das auch wichtig?

Franz Strobl: Strom aus dem Flusskraftwerk ist mir auf jeden Fall lieber als aus einem Atomkraftwerk.

Carla: Sie haben den Bau von den MeinAlpenStrom-Kraftwerken auch mitbekommen. Wie haben Sie das wahrgenommen?

Franz Strobl: Wie soll ich sagen? Ein Kraftwerk kann man und soll man auch nicht verhindern. Es soll ein Miteinander geben und deswegen sehe ich das eigentlich als Idealfall, was hier gemacht wurde. Es ist beiden geholfen!

Carla: Wie war das eigentlich bevor der Fischaufstieg war? Da war doch Ende bei der Wehr für die Fische oder?

Franz Strobl: Ja, da war Ende.

Carla: Für die muss ja eine neue Welt aufgegangen sein. (lacht)

Franz Strobl: In Österreich ist die Durchgängigkeit fast vollständig gegeben. Weiter unten, ab Slowenien oder in Serbien steht alles auf einmal an. Die donaustämmischen Fische können schwer in die Mur kommen. Viele Fische sind auch schon genetisch verändert. Die Urforelle findet man in der Mur wahrscheinlich gar nicht mehr.

Carla: Das heißt die anderen Kraftwerke hier in der Umgebung haben auch Fischaufstiegshilfen?

Franz Strobl: Ja, haben sie. Das funktioniert aber nicht so gut, wie es gedacht ist.

Carla: Was halten Sie von unseren Fischaufstiegshilfen?

Franz Strobl: Die sind super. Der ist von Anfang an gelungen gewesen. Da hat man auch schon bei der Planung gesehen. Wenn mich andere Leute fragen, wo genau sie einen Stein hinlegen wollen, frage ich sie ob sie mich sekkieren wollen. Weil das ist eine i-Tüpferl-Reiterei.

Carla: Da sind wir aber froh, dass Sie die super finden. Das war´s auch schon. Vielen Dank für das Interview und die wirklich guten Forellen.

Franz Strobl: Sehr gerne.

Interview: Carla Bergner

 

 

 

Wir stellen Alexander vor

„Das ist wirklich besonders, (…) dass man so genau weiß wo der Strom produziert wird.“

In der netten Vollpension im 4.Bezrik in Wien habe ich Alexander getroffen und über MeinAlpenStrom geplaudert. Mit dem Thema Energiepolitik kennt er sich aus. Er ist Referent an der amerikanischen Botschaft für Wirtschaft, Energie- und Umwelt. Was ihm besonders gut an MeinAlpenStrom gefällt, und das betont Alexander gleich am Anfang des Gesprächs, ist genau zu wissen woher der Strom kommt. Im Gegensatz zu vielen anderen Österreichern hat er schon ganze vier Mal seinen Stromanbieter gewechselt. Da freut es uns umso mehr, dass er mit MeinAlpenStrom zufrieden ist. „Da werde ich aber jetzt schon bleiben,“ versichert er mir 😉

Carla von MeinAlpenStrom: Hallo Alexander! Zu Beginn, würde mich interessieren, wie du von uns erfahren hast? Weißt du noch wie du auf MeinAlpenStrom aufmerksam geworden bist?

Alexander: Nachdem mir etwas aufgestoßen ist bei meinem vorigen Stromanbieter, habe ich mich einfach wieder über eine Vergleichsportal-Plattform über Ökostrom-Anbieter informiert. Und da gab es eine Unterscheidung zwischen Stromanbieter mit fossiler Stromerzeugung und reinem Naturstrom. Da war MeinAlpenStrom der Zweitgünstigste. Das hab ich mir dann genauer auf der Website angeschaut und das hat dann gut gepasst für mich.

Carla: War das dein erster Wechsel?

Alexander: Nein, ich hab schon vier Mal gewechselt. Bei meinem vorigen Stromanbieter war das Preisargument nicht mehr das Einzige. Deswegen bin ich zu einem Ökostromanbieter gegangen. Von dort habe ich mich verabschiedet, weil es mir nicht getaugt hat, dass die auch eine politische Ausrichtung hatten. Ich hatte sozusagen das Gefühl, dass hier auch Politik gemacht wurde mit der Firma. Und ich wollte einen Stromanbieter, der sich wirklich auf das Energiegeschäft fokussiert und unabhängig ist.

Carla: Warum ist es dir die Unabhängigkeit bei deinem Stromanbieter wichtig?

Alexander: Das Ganze ist mehr so eine Gefühlssache. Ich find „mehr privat als Staat“ in vielen Fällen besser. Das ist nicht überall so, aber gerade beim Strom sind mir Privatunternehmen lieber als (halb-)staatliche Anbieter und da bin ich der Meinung, wo es Konkurrenz gibt, ist es besser.

Carla: Und bist du zufrieden mit deiner Entscheidung?

Alexander: Ja, also der Hauptvorteil – den kann man auch hervorstreichen – ist, dass man wirklich genau weiß, wo der Strom erzeugt wird. Man kann die zwei Kraftwerke sogar besuchen. Das hab ich auch gemacht.

Carla: Wie hat dir der Kraftwerksbesuch gefallen?

Alexander: Das hat mir sehr gefallen. Diese persönliche Betreuung war auch sehr nett. Ich bin ja kein Autofahrer und wurde vom Bahnhof abgeholt. Die Fischaufstiegshilfen zu sehen, war für mich interessant. Das ist wirklich besonders. Das hat man nicht mal bei den anderen kleinen Ökostrom-Anbietern, dass man so genau weiß wo der Strom produziert wird. Obwohl man bei der Wasserkraft auch immer aufpassen muss. Nicht jede Wasserkraft ist umweltfreundlich, wobei eure zwei Wasserkraftwerke gab es ja schon und sind revitalisiert worden und Kleinwassekraftwerke sind in der Regel besser als Großwasserkraftwerke.

Carla: Wirst du bei MeinAlpenStrom weiterhin bleiben oder ein fünftes Mal wechseln?

Alexander: Nein, da werde ich jetzt schon bleiben. (lacht)

Carla: Das freut mich zu hören. Vielen Dank nochmal für deine Zeit!

Interview: Carla Bergner